Die künftige Fehrbelliner Straße 1 – 2

City-Wohnungen für Jung und Alt

Nicht nur städtebaulich wird der Neubau des Hauses Fehrbelliner Straße 1 – 2 eine Verbesserung bringen und die bestehende Bebauung schlüssig ergänzen. Im 4-etagigen Gebäude entstehen vom Erdgeschoss bis zum 2. Obergeschoss barrierefreie kleine Wohnungen für Ein- und Zweipersonenhaushalte. Mit maximal 50 m² sind sie ideal für junge wie ältere Rathenower, die bei bei bezahlbarer Miete im Stadtzentrum leben möchten. Insbesondere für Senioren, die bereits heute in diesem Quartier wohnen und sich aufgrund familiärer Veränderungen verkleinern möchten, wird das Haus eine gute Alternative im Stadtzentrum werden. Neben der modernen schwellenlosen Ausstattung und der barrierefreien Erreichbarkeit per Aufzug machen die zu jeder Wohnung gehörende Loggia und ein modernes Bad mit ebenerdiger Dusche den Charme dieser kleinen Domizile aus.

Was ist Ihnen wichtig?

Gerade die langjährigen Mieter/-innen der KWR können ihre Wünsche und Erfahrungen noch in die Planung einbringen. Was sollte bei Zuschnitt und Ausstattung der Wohnungen beachtet werden? Was ist Ihnen wichtig? Hier entstehen kleine, moderne Wohnungen Der KWR-Geschäftsführer, Herr Fellenberg, nimmt bis Ende Juni 2017 jede Anregung gern auf. Einfach per E-Mail senden an: h.fellenberg@kwr-rathenow.de oder anrufen unter Telefon: (03385) 588 100.

Wohngemeinschaft für Senioren

Ergänzt wird das Angebot durch eine besondere Wohnform im Dachgeschoss des Neubaus: Hier entsteht eine Wohngemeinschaft für Senioren. Zu den einzeln mietbaren Wohnräumen, die zumeist über einen Zugang zur Terrasse verfügen, gibt es große Gemeinschaftsräume, in denen man sich trifft und zusammen den Tag verbringen kann. Ein Pflegedienst sorgt bei Bedarf für eine Rundumbetreuung entsprechend den persönlichen Bedürfnissen. Die Wohngemeinschaft hilft gerade pflegebedürftigen oder demenziell erkrankten Menschen ein weiterhin selbstbestimmtes Leben zu führen. Jeder hat einen privaten Raum und weiß Unterstützung in der Nähe. Die umgebende und strukturierende familiäre Gemeinschaft fördert das Wohlbefinden. Im Zusammenleben gibt es immer wieder Anregungen, die eigenen Fähigkeiten einzubringen und zu stärken. Mahlzeiten können gemeinsam gekocht und gegessen werden und auch die Freizeit ist gesellig gestaltbar. „Diese Form des Zusammenlebens lässt eine weitgehende Eigenständigkeit zu. Man kann bei aller Pflegebedürftigkeit selbst entscheiden, wie viel Privatsphäre man haben möchte. Uns war es wichtig, der aus dem Demografieprojekt heraus entwickelten Idee zu quartiersnahen Angeboten Rechnung zu tragen“, erläutert der Geschäftsführer der KWR Hartmut Fellenberg den Arbeitsentwurf für diese WG.

Der demografische Wandel

Der demografische Wandel wird gerade in den ländlichen Gebieten der östlichen Bundesländer seine Spuren hinterlassen. Der Landkreis Havelland rechnet mit einem Anstieg der über 65-Jährigen zwischen 2007 und 2020 um rund 25 %. Dieser Entwicklung trägt das Demografieprojekt des Landkreises Havelland Rechnung. In den Handlungsfeldern „Wohnen und Wohnumfeld“, „Pflege und Gesundheit“ und „Mobilität“ werden gemeinsam mit den Kommunen und den Havelland Kliniken Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen für Ältere wie auch zur Förderung des generationsübergreifenden Zusammenlebens entwickelt