Instandhaltungs- und Bauprojekte bis 2023

Konsolidierte KWR wird ab 2019 den Stadthaushalt unterstützen

Schon jetzt ist klar: Das Konsolidierungskonzept für die KWR ist aufgegangen. Vom Unternehmen kurz vor der Insolvenz ist die Kommunale Wohnungsgesellschaft seit 2008 innerhalb von acht Jahren nun zu einem aktiven Partner der Stadtentwicklung Rathenows geworden.

Dem waren harte Verhandlungen mit den Gläubigerbanken und die Erarbeitung eines fundierten Sanierungskonzeptes vorausgegangen. Neben Sparmaßnahmen in der Unternehmensstruktur gelang es durch gezielte Investitionen in den Bestand, durch Quartiersentwicklung, erhöhten Kundenservice und Bestandsreduzierung, den Leerstand von 31 % im Jahr 2004 auf aktuell 3,8 % zu senken – Tendez stabil. Damit ist die KWR wieder auf festen unternehmerischen Füßen angekommen. Selbst der mit dem externen Controlling beauftragte Sanierungsberater lobt: „Dies wurde erreicht, da das vorliegende Sanierungskonzept und die mit Gläubigerbanken und dem Gesellschafter getroffene Sanierungsvereinbarung äußerst diszipliniert umgesetzt wurden. Im Ergebnis dessen zeigt sich, dass die KWR neue wirtschaftliche Spielräume erschließen konnte, die zum Nutzen des Unternehmens, der Bürger und Einwohner der Stadt Rathenow, aber auch zum Nutzen des Gesellschafters eingesetzt werden konnten und auch künftig werden.“ Neben allen geplanten weiteren Investitionen in die Verbesserung des Rathenower Wohnangebotes wird die KWR ab 2019 den Stadthaushalt erstmals mit Ausschüttungen unterstützen können.

Instandhaltungen 2017

Neue Fassaden – gepflegteres Umfeld

Noch in diesem Jahr werden die KWR-Häuser Heidefeldstraße 47 – 51 und Am Körgraben 2 a – e im Quartier „Am Bismarckturm“ ein neues Gesicht erhalten. Mit den aufgefrischten Fassaden wird das gesamte Umfeld aufgewertet. Das Fleckenwerk durch überzeichnete Graffiti und Algen wird dann der Vergangenheit angehören und es wird wieder erfreuen, vom Park auf die Gebäude zu schauen.

Hüllensanierung in der Goethestraße 52 – 53

Zwischen den jetzt bereits zumeist sanierten Altbauten der Goethestraße steht die in Plattenbauweise errichtete Goethestraße 52 – 53 seit ihrer Errichtung in unverändertem Erscheinungsbild. Nun erfolgt die komplette Hüllensanierung. Neben dem energetischen Effekt beim Wärmeschutz wird sich durch die neue Fassadengestaltung der Anblick des Gebäudes in der Straße wesentlich verbessern. Dann wohnt man hier im Quartier „Am Stadtplatz“ gleich doppelt so gern.

Schicke, barriereärmere Eingänge in der Heinrich-von-Rosenberg-Straße 5 – 9 u. 12 – 17

Die historischen Holzverkleidungen der Eingänge der Heinrich-von-Rosenberg-Straße 5 – 9 und 12 – 17 sind in die Jahre gekommen. Nun werden sie bis Ende 2017 wieder zu schmucken Hinguckern in der Aradosiedlung aufgearbeitet. Zusätzlich wird die KWR das Treppauf-Treppab der Eingänge etwas vereinfachen: Wie in der Dimitroffstraße wird die letzte Treppe per Aufschüttung direkt zum Eingang weitergeführt werden, so dass die Stolperfalle an der Tür entfällt.